Freitag, 18. Januar 2019

Das Recht auf unversehrte Genitalien - Facebookvariante

Rituelle Beschneidung eines Kindes durch einen muslimischen Arzt in 
einem deutschen Universitätsklinikum. Es bestand keine Vorhautverengung.
Bild:  Matthias Schreiber

Einführung: Wegen dieses, da noch nicht unkenntlich gemachten, Bildes wurde Bruder Spaghettus von Facebook drei Tage gesperrt. Da das Foto wichtig ist um zu sehen, wie groß und tiefgreifend der Eingriff ist, gehört es aber unbedingt dazu. Unzensiert ist es unter obigem Titel auf pastafari.eu zu finden.
Es ist allerdings wirklich heftig. Wer sich das ersparen möchte, kann nun hier weiter lesen.

Irakisch-kurdische Regierung will weibliche Genitalverstümmelung vollständig abschaffen, diese gute Nachricht des hpd gab das Thema für das heutige Wort.

Ich gebe zu, erst mal war ich überrascht, dass es überhaupt eine irakisch-kurdische Regierung gibt. Dann kam die Überlegung, es geht also nur um eine Region, aber immerhin. Beim Lesen der Kommentare war dann klar, das Thema muss tiefer beleuchtet werden.

Es wurde gefordert, gegen jede Genitalverstümmelung vorzugehen und auch die männliche zu verbieten.

Wer da denkt, die ist doch harmlos, täuscht sich schwer. Es gibt verschiedene Formen der weiblichen Verstümmelung, die schwerste, die etwa 15% der Fälle betrifft, ist klar schwerwiegender. Die Mehrzahl ist aber etwa gleich schwer oder sogar harmloser als die männliche Verstümmelung. Jährlich sterben nicht nur Frauen, sondern auch Männer an "Beschneidungen", ein Begriff, der viel zu verharmlosend ist.

Es gibt einen Unterschied. Bei Männern ist es in wenigen Fällen medizinisch sinnvoll, doch einen Eingriff vorzunehmen. Einen grundsätzlichen Vorteil aus hygienischen Gründen, wie man lange in den USA vermutet hat, gibt es nicht. Immer sind die Nachteile viel größer.

Es gibt einen weiteren Unterschied. Die männliche Genitalverstümmelung kommt weltweit etwa 5 mal häufiger vor als die weibliche. Deshalb, und weil die weibliche nur vorkommt, wo es auch die männliche gibt, kann man die männliche als die ursprüngliche Form ansehen.

Was läge also näher, als davon auszugehen, wer gegen genitale Körperverletzung bei Männern kämpft, bekämpft automatisch auch die weibliche?

Natürlich dürfen wir uns trotzdem immer freuen, wenn wenigstens die FGM (F
emale Genital Mutilation) bekämpft wird. Es sollte aber auch klar sein, die endgültig auszurotten ist nur möglich, wenn auch die MGM (Male Genital Mutilation) ausgerottet wird. Auch, und gerade dort, wo religiöse Gründe angeführt werden.

Nein, das bedeutet eben nicht, diese zu verbieten. Wer als Erwachsener seinem Aberglauben gemäß das schaffen möchte, was seine oberste Spukgestalt scheinbar nicht konnte, nämlich einen Penis ohne Vorhaut, kann das gern tun. Verboten werden würde lediglich, dass Eltern ihre Kinder ihrem eigenen Aberglauben opfern dürfen. Da überwiegt dann das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und auf  seine eigene Religionsfreiheit klar die Religionsfreiheit der Eltern.

Punkt. 


Sonntag, 23. Dezember 2018

Spreeräuber auf Lucia




Wie ihr alle wisst, trafen wir uns gestern vor dem Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei. In alter Tradition verteilten wir unsere Flyer, um die wahre WeinAchtsgeschichte denen, die sie noch nicht kennen, zu bringen. Zuvor trat wieder ein engagierter Herr an uns heran, um sein Hausrecht zu verkünden und vor uns wildem Haufen zu schützen. Müde lächelnd gingen wir darauf nicht weiter ein, nicht einmal ein zorniges Arrrgh entschlüpfte uns. Sein „Haus“ war uns nämlich egal. Unser Ziel waren die Passanten, die auf dem Wege zu Lucia waren. Das Monster war voll auf unserer Seite. Es sorgte für Wetter, das nicht zu kalt, windig, verregnet oder gar verhagelt war. 


Mit großem Enthusiasmus verteilen alle Piraten fast im Akkord die Flyer. Die Passanten rissen sie uns förmlich aus den Händen. So gut lief es noch nie. Außerdem stellte sich heraus, dass eine Spitzencrew am Werke war. Ohne große Absprachen verteilten wir unser Material, kamen uns nicht in die Quere und hatten alle unseren Spaß und gelegentlich gab es auch Gespräche mit den Passanten. 

 

Zur Freude aller bekamen wir Unterstützung aus Moskau. Sveti Spaghetti gesellte sich zu uns, an ihrer Seite Ruafo Ravioli, der in einem früheren Leben Handelsvertreter gewesen sein muss. Er wickelte die Passanten in Gespräche ein, nicht ohne ihnen die wahre WeinAchtsgeschichte in die Hand zu drücken. Es lief wie am geölten Seemannsgarn.

Was will man mehr, werdet ihr euch fragen. Nun ja, wir bekamen Hunger. So warnte uns Luftpirat, schnell was zu trinken, damit man nicht auch noch Durst bekommt. Also zogen wir im Knofel ein und gönnten uns ein richtiges Festmahl, bestehend aus mehreren Gängen und viel Bier. Selbst eine neue Kreation, das Knoblauch-Tonic, machte nicht vor uns Halt. Eine klasse Crew hatte einen tollen Abend. Bruder Spaghettus und ich machten sogar noch richtig fette Beute an diesem Abend. 


Danke, es war schön mit euch. So kann es im neuen Jahr weiter gehen.
Arrrgh



Donnerstag, 20. Dezember 2018

Anwalt dringend gesucht!

Das ganz große Gefecht steht bevor, wir segeln zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR).
Dafür wollen wir aufrüsten.

Unser bewährter Anwalt Dr. Rath wird wieder Steuermann auf unserer Fregatte sein. Aber in diesem Battle soll er Unterstützung bekommen. Wir suchen einen Rudergast für ihn. Einen, der die Strecke kennt, weil er sie schon mal gesegelt ist.

Wer kennt einen Anwalt mit Erfahrung am EGMR, einen, der mit Freude bei der Arbeit wäre und im Idealfall aus dem humanistischen/säkularen Hafen kommt?
Bitte meldet euch bei uns per Mail, falls ihr einen solchen kennt oder gar Kontakt zu einem habt: info@pastafari.eu

Bei dieser Schlacht geht es um alles. Deshalb wollen wir noch weiter aufrüsten. Wir möchten unseren Anwälten ein Gutachten mitgeben. Dazu brauchen wir jemand, der das schreibt, jemand mit besonderer Sachkunde auf dem Gebiet Religion/Weltanschauung, jemand mit entsprechender Ausbildung, z.B. Theologie, Philosophie oder so. Im Idealfall jemand, der durch Titel oder Job eine entsprechende Reputation hat. Vor allem aber auch hier jemand, der der humanistischen/säkularen Idee nahe steht.

Wer kennt eine(n) Sachverständige(n) für unser weltanschauliches Gutachten?Bitte schickt auch hier eine Flaschenpost mit der Kontaktadresse an info@pastafari.eu

Bei der Finanzierung bekommen wir Unterstützung. Auch unsere Kriegskasse gibt schon was her, wir sind bereit, sie zu leeren. Natürlich würden wir uns freuen, wenn doch noch ein paar Taler in der Kiste bleiben. Vielleicht möchte die Eine oder der Andere von euch indirekt mit an Bord sein, wenn in Straßburg die Kanonen donnern und wieder etwas in die Schatztruhe legen. Wir würden uns mächtig freuen, über das Gold, aber noch mehr darüber, dass ihr uns so zeigt, wir segeln nicht allein und unser Ziel ist ehrenwert.

Dr. Rath hat bereits Material gesammelt. Im Januar geht es an die Ausarbeitung der Klageschrift. Spätestens im März soll die dann beim EGMR sein. Das ist nicht so viel Zeit, wie es erst einmal aus sieht. Bitte hört euch um, teilt diesen Aufruf und versucht uns zu helfen.

Bisher war immer Verlass auf euch, wir sind sicher, daran hat sich nichts geändert.

Danke.

Dienstag, 11. Dezember 2018

Weihnachtsmarktaktion 2018



Es ist wieder so weit. Das Lichterfest, von den Ungläubigen auch Weihnachten genannt, naht wieder.

Wie immer damit auch unsere jährliche Aktion am Lucia Weihnachtsmarkt . Dort werden wir unsere wahre WeinAchtsgeschichte unter die Leute bringen und bestimmt, wie immer, interessante Gespräche führen.

Treffpunkt ist 15:00 Uhr am Eingang Kaackstraße der Kulturbrauerei. Bis etwa 16:30 Uhr werden wir da zu finden sein. Wer uns unterstützen oder einfach mal mit uns reden möchte, ist herzlich willkommen.

Das gilt auch für das anschließende Aufwärmen im Knofel, Wichertstraße 33a. Dort werden wir ab 17:00 Uhr sein und bis ca. 19:00 Uhr bleiben.

Wir freuen uns schon auf euch. 


Sonntag, 21. Oktober 2018

Nudeln im Knofel



Wir können es auf die knappe Formel bringen: 


Wer´s verpasst hat, hat was verpasst.


Tolle Stimmung am vollen Tisch, neue, wirklich nette Piraten, Feng Chin Wen von den Humanistischen Pastafari Taiwans als Gast, vier Erwachsenentaufen und ein Gottesgericht. Monster, was willst du mehr. 


Sehet, staunet, freuet euch und seid das nächste Mal mit dabei, wenn die Spreeräuber wieder einladen.  :)

Wer aus Brandenburg oder Berlin ist, kann uns auch gern seine Mailadresse schicken und wird dann immer informiert.











Montag, 15. Oktober 2018

Nudelmesse am 20.10.18


Wir tun es wieder.

Aber nicht, wie auf dem Bild, auf dem Kleinen Bunkerberg sondern im Knofel, 10439 Berlin, Wichertstr. 33.

18:00 Uhr geht es los.

Alle Pastafari und Interessierten sind herzlich eingeladen.

Sonntag, 16. September 2018

Samstag, 1. September 2018

Wir sind wieder da!



Tja, lange Zeit lag das Berliner Schiff auf Reede. Nicht, weil es reparaturbedürftig war, sondern weil die Berliner und Brandenburger immer auf dem ganz großen Kahn der Mutterkirche unterwegs waren. Deren Messen und Treffen fanden fast immer in der Hauptstadt statt. Das wird sich nun ändern, denn die richten sich stark nach dem Wohnort des Vorsitzenden. Erik Eliche, der seit Ende Mai da das Ruder in der Hand hat, kommt aus dem Süden der Republik. Also müssen wir wieder selber in Fahrt kommen.

Die guten News, das sind wir schon. Sogar mit einem neuen Namen: "Spreeräuber".
Ein Schelm, wer da irgendwie eine Verbindung zu Seeräubern sieht. :)

Unser Treffen auf dem Kleinen! Bunkerberg im VP Friedrichshain musste auf Grund der Trockenheit leider, anders als geplant, ohne Grill auskommen. Aber Nudelsalat, Bockwurst, Käse und andere Leckereien passten auch prima zum Bier.

Aber erst mal gabs die Messe. Das Einläuten mit Nudelsieb schien Luna in ganz besondere Stimmung zu versetzen. 




Als es dann aber zum Abendmahl Spaghetti gab, stand sie die ganze Zeit bei Fuß und als evolutionäre Humanisten war es für uns selbstverständlich, dass auch Tiere teilnehmen dürfen. 



Noch nie habe ich dann, als der kleine Hund an der Reihe war, so schnell ein Spaghetti verschwinden sehen. Das war auch für die Fotografin einfach zu schnell.






Natürlich sind wir nach dem Ende der Messe noch eine Weile sitzen geblieben und haben über dieses und jenes gequatscht. Sehr schön war, es gab auch Besucher von außerhalb des Vereins. Die sind sehr gern gesehen und dürfen auch Spreeräuber werden. Wer dazu Lust hat oder wer einfach benachrichtigt werden möchte, wenn wir uns das nächste Mal treffen, kann einfach eine Mail schicken an 

Dann kommt ihr mit in unseren Verteiler. Die nächste Messe wird aber erst im Oktober sein, dann wieder in unserem Stammlokal, dem Knofel.
Vorher kommt ja noch das Jahrestreffen in Köln am 22./23. September. Auch da dürfen natürlich nicht nur Vereinsmitglieder anreisen.

Also macht mit, wir freuen uns auf euch.


Dienstag, 12. Februar 2013

Auf! Auf!

Auch im inzwischen nun nicht mehr ganz so neuen Jahr lassen wir uns (passend zur Jahreszeit) das Nudeln nicht verbieten und treffen uns kommenden Samstag ab 18:00 zur Nudelmesse.

Dieses mal in Kreuzberg bei Mikoto - Vietnam Gourmet direkt am [U1]-Bahnhof Schlesisches Tor.

Alte Bekannte und neue Interessenten sind natürlich wie immer herzlich eingeladen.

Freitag, 30. November 2012

Weihnachtszeit ist Nudelzeit

Bald ist erstes Pastat, sie nahen wieder, die Holidays, oder wie wir hier sagen, das Nudlige Lichterfest, das größte Fest der Pastafarigemeinde. 
Leider hat diese Wahrheit immer noch nicht alle erfasst. Viele sagen immer noch Weihnachten zu diesem alten Fest und halten sogar Weihnachtsmärkte ab. Um diesen unerträglichen Zustand abzuändern, führt unsere Kirche jedes Jahr eine Lichterfestaktion durch. 
In diesem Jahr 
am 15.12. 
auf dem Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei Berlin. 
Um 15:00 Uhr
treffen wir uns dort, gehen ne Runde über den Markt und verteilen neben den legendären Fleischbällchen auch unseren Lichterfestflyer. Dann stellen wir uns am Eingang Knaackstraßé auf und verteilen dort so lange, bis die Flyer alle sind. Erfahrungsgemäß dauert das 1 bis 1,5 Stunden. Anschließend gehts in ne gemütliche Kneipe. In welche, entscheiden wir vor Ort. 

Wer mitmachen oder einfach mal uns treffen möchte, ist herzlich eingeladen.