Donnerstag, 11. April 2019

Das Wort zum Freitag - Monster ante portas


Das Monster steht vor den Toren des Europäischen Gerichtshofes der Menschenrechte in Straßburg, und das gleich drei mal.

Zuerst hat die polnische Kirche dort Beschwerde eingereicht, vor drei Wochen dann die Niederländer, jetzt wird.  Die Beschwerde ist eingereicht und wir haben alles hineingelegt. Dabei hatten wir nicht nur Unterstützung von der Giordano Bruno Stiftung und dem Institut für Weltanschauungsrecht, unser bewährter Anwalt Dr. Rath hat sogar ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Dieses Gutachten beleuchtet aus religionsphilosophischer Sicht die Frage: „Handelt es sich bei der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V. um eine Weltanschauungsgemeinschaft?“ Gleich im ersten Satz wird festgestellt: „Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonster Deutschland e.V. unterscheidet sich in ihrer Ausrichtung und Grundhaltung grundlegend von anderen Kirchen des Fliegenden Spaghettimonsters weltweit.“
Das war uns wichtig, damit der EGMR unsere Beschwerde nicht mit den beiden anderen gleichsetzen kann. Die fordern ihre Anerkennung als Religion. Das Pastafaritum ist dort also Selbstzweck. Anders bei uns. Wir geben offen zu, dass wir die Lehre vom Spaghettimonster nur als Stilmittel benutzen, um unsere eigentliche Absicht, die Förderung des evolutionären Humanismus, besser umsetzen zu können.


Unsere Beschwerde richtet sich deshalb gegen die in Deutschland versagte Anerkennung als Weltanschauungsgemeinschaft und die damit einhergehende Diskriminierung. Entsprechend beginnt die Schilderung des Sachverhalts der Beschwerde: „Der Beschwerdeführer sieht sich selbst als Weltanschauungsgemeinschaft und möchte von seinem Recht auf Weltanschauungsfreiheit Gebrauch machen und seine weltanschaulichen Rituale praktizieren. Dieser Status wird ihm von deutschen Gerichten jedoch abgesprochen und die Ausübung seiner Weltanschauungsfreiheit in Teilen verweigert. Auch findet eine Diskriminierung gegenüber Religionsgemeinschaften im Bezug auf die Gewährung von Privilegien statt.“

„Dem Beschwerdeführer geht es vor allem um eine Gleichbehandlung von religiösen und wissenschaftlich orientierten Weltanschauungen, insbesondere dem evolutionären Humanismus.“ und „Kein Gericht hat sich ernsthaft und vertieft damit beschäftigt, dass der Beschwerdeführer eine Weltanschauungsgemeinschaft ist. Für das Landgericht kam es darauf schon nicht an, das Oberlandesgericht hat die Frage ohne Sachaufklärung unter der Annahme zu enger Voraussetzungen verneint, das Bundesverfassungsgericht die Klärung der Frage verweigert.“ sind andere markante Feststellungen des Sachverhalts.

Die Begründung der Beschwerde ist naturgemäß recht juristisch und da sicher nicht für euch alle wirklich so interessant. Diesen Passus, in dem ich die juristischen Hinweise ausgelassen habe, möchte ich aber doch noch erwähnen:
„Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaften besitzen Privilegien, die das Erreichen ihrer Ziele vereinfachen. Dazu gehört das Aufstellen von Gottesdiensthinweisschildern an Ortseingangstraßen. Bei der Verteilung dieser Ressourcen verpflichtet Art. 9 EMRK die staatlichen Behörden zur Neutralität und verbietet Diskriminierungen. Eine solche Diskriminierung liegt vor, da der Beschwerdeführer eine Weltanschauungsgemeinschaft ist und ihm das Recht zur Schilderaufstellung verwehrt wird. Hier wird dem Beschwerdeführer durch alle beteiligten staatlichen Stellen abgesprochen, eine Weltanschauungsgemeinschaft zu sein. Das wirkt sich auf sein Recht auf kollektive Religionsausübung aus, wenn er für seine Nudelmesse nicht in gleichem Maß werben darf, wie andere Religionsgemeinschaften. Objektive Gründe sind dafür nicht ersichtlich. “

Anlass unseres Marsches durch die Instanzen war ja die skandalöse Rücknahme der Genehmigung zur Aufstellung unserer Nudelmessenhinweisschilder. In dem Sinnen endet dann auch die Beschwerde:
„Nach den verwaltungsrechtlichen Regelungen dürfen Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsgemeinschaften auf ihre Gottesdienste unter den selben Voraussetzungen (Anlagen 16 – 18) hinweisen. Sie sind gleich zu behandeln. Die Reduzierung des Beschwerdeführers auf eine Religionsparodie verkennt die auf dem evolutionären Humanismus beruhende Weltanschauung des Beschwerdeführers. Eine ausreichend tiefgehende Auseinandersetzung mit der vom Beschwerdeführer vertretenen Weltanschauung lassen alle behördlichen und gerichtlichen Entscheidungen vermissen. Wenn aber der Beschwerdeführer wie hier erneut dargelegt, eine Weltanschauungsgemeinschaft ist, dann müssten seine Nudelmessenhinweisschilder auch neben den Gottesdiensthinweisschildern der Amtskirchen stehen dürfen. Dem Beschwerdeführer wird das vorenthalten. “

Das Gutachten von D. Wakonigg, M.A. Philosophie und Kath. Theologie, stellt zunächst fest, was zu klären ist:
„I.) ob es sich beim evolutionären Humanismus der Giordano-Bruno-Stiftung, auf den sich die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V. beruft, um eine Weltanschauung handelt,

II.) ob das Hinterfragen bzw. Kritisieren von dogmatischen Anschauungen und Handlungen sowie Religionen der Weltanschauungseigenschaft entgegensteht oder ob selbiges Bestandteil einer Weltanschauung sein kann,

III.) ob der Einsatz satirischer Mittel der Weltanschauungseigenschaft entgegensteht oder ob selbiger Bestandteil einer Weltanschauung sein kann,

IV.) ob es sich bei der Kirche des Fliegenden Spaghettimonster Deutschland e.V., wie von ihr behauptet, um eine evolutionär-humanistische Weltanschauungsgemeinschaft handelt.“

Das wird auf 20 Seiten klar und nachvollziehbar untersucht. Falls es euch interessiert, werden wir es komplett in einem nächsten Wort zum Freitag veröffentlichen. Auch wenn das sicher nicht schwer war, mich hat es total überzeugt. Wenn es um Beschwerden aus Deutschland geht, werden die in Straßburg zu 95% abgelehnt. Unserer Beschwerde und diesem Fazit des Gutachtens sollten die Richter aber folgen können:

● Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonster Deutschland e.V. versteht sich als Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne des evolutionären Humanismus der Giordano-Bruno-Stiftung. Ihr Zweck ist die Verbreitung der Weltanschauung des evolutionären Humanismus.

● Die Kritik an Religion und Dogmatismus ist ein integraler Bestandteil humanistischer Weltanschauungen im Allgemeinen und des evolutionären Humanismus der Giordano-Bruno-Stiftung im Besonderen.

● Satirische Ausdrucksformen sind ein Bestandteil des evolutionären Humanismus der Giordano-Bruno-Stiftung.

● Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonster Deutschland e.V. ist als eine eigenständige Strömung oder „Konfession“ der Weltanschauung des evolutionären Humanismus zu bewerten.

● Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonster Deutschland e.V. unterscheidet sich in ihrer Ausrichtung und Grundhaltung grundlegend von anderen Kirchen des Fliegenden Spaghettimonsters weltweit.

● Für andere Kirchen des Fliegenden Spaghettimonsters ist die Religionssatire des Fliegenden Spaghettimonsters und die hiermit verbundene Religionskritik Selbstzweck. Für die Kirche des Fliegenden Spaghettimonster Deutschland e.V. ist diese Religionssatire dagegen lediglich ein Mittel, um ihrem höheren weltanschaulichen Zweck nachzukommen.

Ich bin jedenfalls mehr als gespannt.

Zwei gute Nachrichten habe ich aber gleich für euch. Weil ihr in den letzten Jahren bei unseren Rechtsstreitigkeiten recht spendabel wart und weil wir dieses Mal von der Giordano Bruno Stiftung und dem Institut für Weltanschauungsrecht unterstützt werden, brauchen wir nicht zu einer Spendenkampagne aufrufen.
Statt dessen bitten wir euch aber sehr, die im Mai startende Buskampange 2.0 zu unterstützen, durch direkte Spenden, durch Teilen des Spendenaufrufs, durch aktive Mitarbeit, wie auch immer.

Die andere gute Nachricht kommt vom Institut für Weltanschauungsrecht. Das hilft nämlich nicht nur uns, sondern allen, die bei Rechtsstreitigkeiten grundsätzliche Weltanschauungsfragen berühren und dort diskriminiert werden. Wer dort Sorgen hat, findet dort die richtigen Ansprechpartner und ggf. Übernahme der Kosten.

Deshalb hier der  Aufruf:

Wehrt euch!

Ihr seid nicht mehr allein.



Donnerstag, 28. März 2019

Spaghettimonster bald unter Beobachtung des Verfassungsschutzes?



Nein, noch ist es nicht soweit, aber auszuschließen ist es wohl nicht mehr. Zu merkwürdig war das, was Alexander Stier gerade vor Gericht passiert ist. Alexander schildert das auf Facebook so:

"Ich möchte von einer bemerkenswerten Erfahrung berichten. Am Montag, den 25. März war ich als Angeklagter in einem Strafprozess vor dem Amtsgericht Bensheim geladen. Die Anklage lautete: "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten." Die Staatsanwaltschaft behauptete u.a., ich hätte einem Priester der RKK den Totschlag angedroht, und seinem Ministranten ein schweres Verbrechen. Soviel zum Kontext. Jetzt zur Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland, namentlich Rüdiger D. Weida, bekannt auch als Bruder Spaghettus. Der Vorsitzende fragte mich ohne jeden erkennbaren Zusammenhang: "Kennen Sie einen Bruder Spaghettus?" Worauf ich mit "ja" antwortete. Darauf kam die Frage: "Haben Sie mit Bruder Spaghettus Kontakt?" Die Frage beantwortete ich ebenfalls mit "ja". Und die letzte Frage lautete wie folgt: "Wie oft?" Dazu sagte ich: "Gelegentlich". Ich gebe den Vorfall unkommentiert zur Kenntnis."

Was sollte diese Nachfrage? Weder das Spaghettimonster, noch unser Verein noch ich selbst waren auch nur im entferntesten Teil des Verfahrens. Eigentlich fällt mir nur eine Erklärung ein, die die Nachfrage des Richters rechtfertigt: der Kontakt wurde entweder als erschwerend oder als entschuldigend für den behaupteten Tatbestand gewertet. Entweder ist Alexander selbst Anhänger einer staatszersetzenden Sekte oder aber unschuldig unter ihren schädlichen Einfluss geraten.

Beidem gemein ist die, immerhin gerichtsrelevante, negative Einschätzung unserer Kirche. Unter diesem Gesichtspunkt ist zu fürchten, die Überschrift oben könnte doch noch wahr werden.
Ganz anders scheint man das allerdings in Erksdorf zu sehen. Dort sind wir seit Jahren beim Fasching dabei. Unsere Truppe, wir sind so zehn bis zwanzig Leute die sich noch aus alten Studententagen kennen, hat dort schon oft einen Kostümpreis gewonnen.

In diesem Jahr gingen wir leer aus, aber nur bei den Kostümen. Nachdem dort der erste Preis vergeben war, gab es erstmalig einen Sonderpreis. Ich wurde auf die Bühne gerufen und bekam den "Preis für das Lebenswerk". Nicht nur, weil der Prinz bei der Verleihung erwähnte, dass ich beim Fliegenden Spaghettimonster bin, war klar, diese Ehrung hat auch etwas mit IHM zu tun.
Auch der Preis selbst, der noch kurz vorher schnell vom Discjokey etikettiert wurde, lässt daran keinen Zweifel.

Danke, Erksdorf, bis 2020 ein kräftiges Ekka, Ekka, He-He-He


Was wir wirklich für eine dufte Truppe sind, davon konnte man sich am letzten Sonnabend bei der Nudelmesse der Spreeräuber im Knofel überzeugen. Gut, dass wir dort Stammkunden sind. Immerhin waren statt der angemeldeten 15 Personen dann 22 da. Ein Tisch wurde noch schnell dazu gestellt, allerdings mit der Bemerkung, der wäre in zwei Stunden bestellt. 


Bis dahin hatte sich dann aber eine andere Lösung gefunden. Wir konnten in Ruhe essen und unsere Messe zelebrieren. Dabei waren einige Gäste sehr interessiert und ließen sich sogar ein Textblatt geben, um gemeinsam mit uns zu singen. 


Als wir dann nach dem Heiligen Abendmahl noch Flyer anboten, wurden uns an jedem Tisch dankbar welche abgenommen. Ein englisch sprechendes Pärchen bemerkte sogar stolz, es hätte auf dem Smartphone schon unsere Website gefunden.

Auf, zur nächsten Nudelmesse. Wenn es wieder so weit ist, gibt es den Termin dann hier. Die Bitte, dass sich dann möglichst alle auch anmelden, gibt es schon mal jetzt. Es ist doch einfacher, für uns und für das Restaurant.

Freitag, 18. Januar 2019

Das Recht auf unversehrte Genitalien - Facebookvariante

Rituelle Beschneidung eines Kindes durch einen muslimischen Arzt in 
einem deutschen Universitätsklinikum. Es bestand keine Vorhautverengung.
Bild:  Matthias Schreiber

Einführung: Wegen dieses, da noch nicht unkenntlich gemachten, Bildes wurde Bruder Spaghettus von Facebook drei Tage gesperrt. Da das Foto wichtig ist um zu sehen, wie groß und tiefgreifend der Eingriff ist, gehört es aber unbedingt dazu. Unzensiert ist es unter obigem Titel auf pastafari.eu zu finden.
Es ist allerdings wirklich heftig. Wer sich das ersparen möchte, kann nun hier weiter lesen.

Irakisch-kurdische Regierung will weibliche Genitalverstümmelung vollständig abschaffen, diese gute Nachricht des hpd gab das Thema für das heutige Wort.

Ich gebe zu, erst mal war ich überrascht, dass es überhaupt eine irakisch-kurdische Regierung gibt. Dann kam die Überlegung, es geht also nur um eine Region, aber immerhin. Beim Lesen der Kommentare war dann klar, das Thema muss tiefer beleuchtet werden.

Es wurde gefordert, gegen jede Genitalverstümmelung vorzugehen und auch die männliche zu verbieten.

Wer da denkt, die ist doch harmlos, täuscht sich schwer. Es gibt verschiedene Formen der weiblichen Verstümmelung, die schwerste, die etwa 15% der Fälle betrifft, ist klar schwerwiegender. Die Mehrzahl ist aber etwa gleich schwer oder sogar harmloser als die männliche Verstümmelung. Jährlich sterben nicht nur Frauen, sondern auch Männer an "Beschneidungen", ein Begriff, der viel zu verharmlosend ist.

Es gibt einen Unterschied. Bei Männern ist es in wenigen Fällen medizinisch sinnvoll, doch einen Eingriff vorzunehmen. Einen grundsätzlichen Vorteil aus hygienischen Gründen, wie man lange in den USA vermutet hat, gibt es nicht. Immer sind die Nachteile viel größer.

Es gibt einen weiteren Unterschied. Die männliche Genitalverstümmelung kommt weltweit etwa 5 mal häufiger vor als die weibliche. Deshalb, und weil die weibliche nur vorkommt, wo es auch die männliche gibt, kann man die männliche als die ursprüngliche Form ansehen.

Was läge also näher, als davon auszugehen, wer gegen genitale Körperverletzung bei Männern kämpft, bekämpft automatisch auch die weibliche?

Natürlich dürfen wir uns trotzdem immer freuen, wenn wenigstens die FGM (F
emale Genital Mutilation) bekämpft wird. Es sollte aber auch klar sein, die endgültig auszurotten ist nur möglich, wenn auch die MGM (Male Genital Mutilation) ausgerottet wird. Auch, und gerade dort, wo religiöse Gründe angeführt werden.

Nein, das bedeutet eben nicht, diese zu verbieten. Wer als Erwachsener seinem Aberglauben gemäß das schaffen möchte, was seine oberste Spukgestalt scheinbar nicht konnte, nämlich einen Penis ohne Vorhaut, kann das gern tun. Verboten werden würde lediglich, dass Eltern ihre Kinder ihrem eigenen Aberglauben opfern dürfen. Da überwiegt dann das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und auf  seine eigene Religionsfreiheit klar die Religionsfreiheit der Eltern.

Punkt. 


Sonntag, 23. Dezember 2018

Spreeräuber auf Lucia




Wie ihr alle wisst, trafen wir uns gestern vor dem Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei. In alter Tradition verteilten wir unsere Flyer, um die wahre WeinAchtsgeschichte denen, die sie noch nicht kennen, zu bringen. Zuvor trat wieder ein engagierter Herr an uns heran, um sein Hausrecht zu verkünden und vor uns wildem Haufen zu schützen. Müde lächelnd gingen wir darauf nicht weiter ein, nicht einmal ein zorniges Arrrgh entschlüpfte uns. Sein „Haus“ war uns nämlich egal. Unser Ziel waren die Passanten, die auf dem Wege zu Lucia waren. Das Monster war voll auf unserer Seite. Es sorgte für Wetter, das nicht zu kalt, windig, verregnet oder gar verhagelt war. 


Mit großem Enthusiasmus verteilen alle Piraten fast im Akkord die Flyer. Die Passanten rissen sie uns förmlich aus den Händen. So gut lief es noch nie. Außerdem stellte sich heraus, dass eine Spitzencrew am Werke war. Ohne große Absprachen verteilten wir unser Material, kamen uns nicht in die Quere und hatten alle unseren Spaß und gelegentlich gab es auch Gespräche mit den Passanten. 

 

Zur Freude aller bekamen wir Unterstützung aus Moskau. Sveti Spaghetti gesellte sich zu uns, an ihrer Seite Ruafo Ravioli, der in einem früheren Leben Handelsvertreter gewesen sein muss. Er wickelte die Passanten in Gespräche ein, nicht ohne ihnen die wahre WeinAchtsgeschichte in die Hand zu drücken. Es lief wie am geölten Seemannsgarn.

Was will man mehr, werdet ihr euch fragen. Nun ja, wir bekamen Hunger. So warnte uns Luftpirat, schnell was zu trinken, damit man nicht auch noch Durst bekommt. Also zogen wir im Knofel ein und gönnten uns ein richtiges Festmahl, bestehend aus mehreren Gängen und viel Bier. Selbst eine neue Kreation, das Knoblauch-Tonic, machte nicht vor uns Halt. Eine klasse Crew hatte einen tollen Abend. Bruder Spaghettus und ich machten sogar noch richtig fette Beute an diesem Abend. 


Danke, es war schön mit euch. So kann es im neuen Jahr weiter gehen.
Arrrgh



Donnerstag, 20. Dezember 2018

Anwalt dringend gesucht!

Das ganz große Gefecht steht bevor, wir segeln zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR).
Dafür wollen wir aufrüsten.

Unser bewährter Anwalt Dr. Rath wird wieder Steuermann auf unserer Fregatte sein. Aber in diesem Battle soll er Unterstützung bekommen. Wir suchen einen Rudergast für ihn. Einen, der die Strecke kennt, weil er sie schon mal gesegelt ist.

Wer kennt einen Anwalt mit Erfahrung am EGMR, einen, der mit Freude bei der Arbeit wäre und im Idealfall aus dem humanistischen/säkularen Hafen kommt?
Bitte meldet euch bei uns per Mail, falls ihr einen solchen kennt oder gar Kontakt zu einem habt: info@pastafari.eu

Bei dieser Schlacht geht es um alles. Deshalb wollen wir noch weiter aufrüsten. Wir möchten unseren Anwälten ein Gutachten mitgeben. Dazu brauchen wir jemand, der das schreibt, jemand mit besonderer Sachkunde auf dem Gebiet Religion/Weltanschauung, jemand mit entsprechender Ausbildung, z.B. Theologie, Philosophie oder so. Im Idealfall jemand, der durch Titel oder Job eine entsprechende Reputation hat. Vor allem aber auch hier jemand, der der humanistischen/säkularen Idee nahe steht.

Wer kennt eine(n) Sachverständige(n) für unser weltanschauliches Gutachten?Bitte schickt auch hier eine Flaschenpost mit der Kontaktadresse an info@pastafari.eu

Bei der Finanzierung bekommen wir Unterstützung. Auch unsere Kriegskasse gibt schon was her, wir sind bereit, sie zu leeren. Natürlich würden wir uns freuen, wenn doch noch ein paar Taler in der Kiste bleiben. Vielleicht möchte die Eine oder der Andere von euch indirekt mit an Bord sein, wenn in Straßburg die Kanonen donnern und wieder etwas in die Schatztruhe legen. Wir würden uns mächtig freuen, über das Gold, aber noch mehr darüber, dass ihr uns so zeigt, wir segeln nicht allein und unser Ziel ist ehrenwert.

Dr. Rath hat bereits Material gesammelt. Im Januar geht es an die Ausarbeitung der Klageschrift. Spätestens im März soll die dann beim EGMR sein. Das ist nicht so viel Zeit, wie es erst einmal aus sieht. Bitte hört euch um, teilt diesen Aufruf und versucht uns zu helfen.

Bisher war immer Verlass auf euch, wir sind sicher, daran hat sich nichts geändert.

Danke.

Dienstag, 11. Dezember 2018

Weihnachtsmarktaktion 2018



Es ist wieder so weit. Das Lichterfest, von den Ungläubigen auch Weihnachten genannt, naht wieder.

Wie immer damit auch unsere jährliche Aktion am Lucia Weihnachtsmarkt . Dort werden wir unsere wahre WeinAchtsgeschichte unter die Leute bringen und bestimmt, wie immer, interessante Gespräche führen.

Treffpunkt ist 15:00 Uhr am Eingang Kaackstraße der Kulturbrauerei. Bis etwa 16:30 Uhr werden wir da zu finden sein. Wer uns unterstützen oder einfach mal mit uns reden möchte, ist herzlich willkommen.

Das gilt auch für das anschließende Aufwärmen im Knofel, Wichertstraße 33a. Dort werden wir ab 17:00 Uhr sein und bis ca. 19:00 Uhr bleiben.

Wir freuen uns schon auf euch. 


Sonntag, 21. Oktober 2018

Nudeln im Knofel



Wir können es auf die knappe Formel bringen: 


Wer´s verpasst hat, hat was verpasst.


Tolle Stimmung am vollen Tisch, neue, wirklich nette Piraten, Feng Chin Wen von den Humanistischen Pastafari Taiwans als Gast, vier Erwachsenentaufen und ein Gottesgericht. Monster, was willst du mehr. 


Sehet, staunet, freuet euch und seid das nächste Mal mit dabei, wenn die Spreeräuber wieder einladen.  :)

Wer aus Brandenburg oder Berlin ist, kann uns auch gern seine Mailadresse schicken und wird dann immer informiert.











Montag, 15. Oktober 2018

Nudelmesse am 20.10.18


Wir tun es wieder.

Aber nicht, wie auf dem Bild, auf dem Kleinen Bunkerberg sondern im Knofel, 10439 Berlin, Wichertstr. 33.

18:00 Uhr geht es los.

Alle Pastafari und Interessierten sind herzlich eingeladen.

Sonntag, 16. September 2018

Samstag, 1. September 2018

Wir sind wieder da!



Tja, lange Zeit lag das Berliner Schiff auf Reede. Nicht, weil es reparaturbedürftig war, sondern weil die Berliner und Brandenburger immer auf dem ganz großen Kahn der Mutterkirche unterwegs waren. Deren Messen und Treffen fanden fast immer in der Hauptstadt statt. Das wird sich nun ändern, denn die richten sich stark nach dem Wohnort des Vorsitzenden. Erik Eliche, der seit Ende Mai da das Ruder in der Hand hat, kommt aus dem Süden der Republik. Also müssen wir wieder selber in Fahrt kommen.

Die guten News, das sind wir schon. Sogar mit einem neuen Namen: "Spreeräuber".
Ein Schelm, wer da irgendwie eine Verbindung zu Seeräubern sieht. :)

Unser Treffen auf dem Kleinen! Bunkerberg im VP Friedrichshain musste auf Grund der Trockenheit leider, anders als geplant, ohne Grill auskommen. Aber Nudelsalat, Bockwurst, Käse und andere Leckereien passten auch prima zum Bier.

Aber erst mal gabs die Messe. Das Einläuten mit Nudelsieb schien Luna in ganz besondere Stimmung zu versetzen. 




Als es dann aber zum Abendmahl Spaghetti gab, stand sie die ganze Zeit bei Fuß und als evolutionäre Humanisten war es für uns selbstverständlich, dass auch Tiere teilnehmen dürfen. 



Noch nie habe ich dann, als der kleine Hund an der Reihe war, so schnell ein Spaghetti verschwinden sehen. Das war auch für die Fotografin einfach zu schnell.






Natürlich sind wir nach dem Ende der Messe noch eine Weile sitzen geblieben und haben über dieses und jenes gequatscht. Sehr schön war, es gab auch Besucher von außerhalb des Vereins. Die sind sehr gern gesehen und dürfen auch Spreeräuber werden. Wer dazu Lust hat oder wer einfach benachrichtigt werden möchte, wenn wir uns das nächste Mal treffen, kann einfach eine Mail schicken an 

Dann kommt ihr mit in unseren Verteiler. Die nächste Messe wird aber erst im Oktober sein, dann wieder in unserem Stammlokal, dem Knofel.
Vorher kommt ja noch das Jahrestreffen in Köln am 22./23. September. Auch da dürfen natürlich nicht nur Vereinsmitglieder anreisen.

Also macht mit, wir freuen uns auf euch.